Gesetze, Normen, Richtlinien
Die Rahmenbedingungen für die Notbeleuchtung.
Jede Notbeleuchtung ist fixer Bestandteil der lebensrettenden Maßnahmen innerhalb eines Gebäudes. Deshalb sind die Anforderungen an Notbeleuchtungsanlagen durch eine Reihe von Gesetzen, Normen und Richtlinien reglementiert. Wir haben die wesentlichen für Sie aufbereitet.
Gesetze:
- Arbeitsstätten-Verordnung: AStV. BGBl. II Nr. 368/1998
- Kennzeichnungs-Verordnung: BGBl. II Nr. 101/1997
- Veranstaltungsgesetze (z.B. Wr. Veranstaltungsstättengesetz)
Verbindliche Normen (durch ETV 2002/A1):
- ÖVE/ÖNORM E 8002 Teil 1 bis Teil 9 (Ausgabe 2002): Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in baulichen Anlagen für Menschenansammlungen
Normen – anerkannte Regeln der Technik:
- ÖVE/ÖNORM E 8002 Teil 1, 2 und 8 (Ausgabe 2007): Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in baulichen Anlagen für Menschenansammlungen
- ÖNORM EN 1838: Lichttechnische Anforderungen
- ÖVE/ÖNORM EN 50171: Zentrale Stromversorgungssysteme
- ÖVE/ÖNORM EN 50172: Sicherheitsbeleuchtungsanlagen
- ÖVE/ÖNORM EN 50272-2: Sicherheitsanforderungen an Batterien und Batterieanlagen – Stationäre Batterien
- ÖVE/ÖNORM EN 60598-2-22: Leuchten – Besondere Anforderungen – Leuchten für Notbeleuchtung
- ÖVE/ÖNORM EN 62034: Automatische Prüfsysteme für batteriebetriebene Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege
- ÖNORM Z 1000-2: Sicherheitskennfarben und -kennzeichen – Teil 2: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichen
Richtlinien:
- TRVB E 102 E: Fluchtweg-Orientierungsbeleuchtung und bodennahe Sicherheits-Leitsysteme
- OIB Brandschutzrichtlinien 2, 2.1 und 2.2 (Diese Richtlinien sind in einigen Bundeländern bereits verbindlich, siehe www.oib.or.at)